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  • Klaus Volkert

Top-Spiele im Heilbronner Frankenstadion


Der zweite Turniertag für die Jugend U17 der Spielgemeinschaft Crailsheim Titans/Tauberfranken Wolfpack brachte die erwartet schweren Spiele gegen die beiden Spitzenteams KIT Karlsruhe Engineers und die Heilbronn Miners. Dabei musste sich die SG im ersten Aufeinandertreffen mit den Badenern knapp mit 8:14 geschlagen geben. Im Duell mit den Hausherren konnte dagegen ein überzeugender 12:6-Erfolg gefeiert werden, der der SG nun alle Chancen zur Meisterschaft offen hält. Diese wird wie erwartet im Deutschordenstadion Bad Mergentheims am 2. November entschieden.

Es war eine prächtige Kulisse, die das Heilbronner Frankenstadion den staunenden Jugendspielern bot. Unterstrichen wurde diese noch durch das herrliche Spätsommerwetter, das am vergangenen Sonntag über alle vier Spiele hinweg anhielt. Entsprechend gut gelaunt stiegen die Gastgeber, die Heilbronn Miners in das erste Spiel des Tages gegen die Biberach Beavers mit einem klaren 40:0-Sieg ein. Damit unterstrichen sie deutlich, dass sie mit ihrem Heimvorteil an diesem Tag an der SG vorbeiziehen wollten.

Diese erwartete nun das Spitzenspiel des Tages: mit den KIT Karlsruhe Engineers standen sie zu Beginn des Turniertages punktgleich mit 4:0 Punkten an der Tabellenspitze. Die Erwartungen der mit gereisten Fans sollten nicht enttäuscht werden. Schon im ersten Drive gelang es den Badenern, diesen mit Touchdown und Two-Point-Conversion (TPC) zur 8:0-Führung abzuschließen. Die Spielgemeinschaft zeigte sich in dieser Phase sichtlich nervös und musste den ersten eigenen Drive mit einem Punt nach überworfenem Snap beenden. Nun war es an der Defense, den Ball wieder zurückzuerobern, was dieser auch schnell gelang. Belohnt wurde dies mit sehenswerten Spielzügen der Offense, die zum 8:8 ausgleichen konnte. Noch vor der Pause gelang es den Karlsruhern, die Defense mit einem weiten Pass zu überraschen und mit 14:8 in Führung zu gehen (TPC nicht erfolgreich). Dies sollte auch den Endstand der Partie bedeuten, denn in der heftig mit Fumbles und Interceptions umkämpften zweiten Hälfte sollten keine Punkte mehr erzielt werden. Am Ende stand damit die erste Niederlage der SG, die am letzten Spieltag in Bad Mergentheim durchaus korrigierbar ist, so Headcoach Mark Bryan.

Im anschließenden Spiel zwischen Biberach und Karlsruhe dominierten letztere mit 28:0 und bauten damit ihr Punktekonto auf 8:0 aus. Mit dem Heimvorteil und dem Auftaktsieg im Rücken sahen nun auch die Miners ihre Chance gekommen, doch noch an der Spielgemeinschaft vorbeizuziehen. Auch hier zeigte sich schon schnell ab, dass es ein knappes Ergebnis geben wird. Nach der ersten touchdownlosen Halbzeit waren es denn auch die Heilbronner, die nach einem Fumble der SG nahe der eigenen Endzone mit 6:0 in Führung gingen (TPC misslungen). Ein Vorsprung, der schon im nächsten Drive der SG mit einem Touchdownlauf durch Runningback Leard Pllana über 78 Yards egalisiert wurde (TPC misslungen). Danach kamen die Gastgeber dank starker Defenseleistungen der SG mit mehreren Quarterback-Sacks nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus, so dass Pllana mit einem weiteren Touchdown zum 12:6-Sieg abschließen konnte (TPC misslungen).

Zeit, sich auf diesem Erfolg auszuruhen bleibt freilich nicht. Bereits am kommenden Sonntag geht die Reise ins 250 km entfernte Biberach. Hier wird die Spielgemeinschaft um 11 Uhr auf die Gastgeber Biberach Beavers treffen und um 14 Uhr auf die Albershausen Crusaders.


Die Punkte für die SG Titans/Wolfpack erzielten: Leard Pllana (12) und Jona Hirsch (8)

Halbzeit-Ergebnisse: 8:14 und 0:0 (Karlsruhe) sowie 0:0 und 12:6 (Heilbronn)






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